PHILINE PASTENACI

beteiligt an: Stonewall 50  /  Andrej ist anders – Selma liebt Sandra  /  BORN THIS WAY!  /  Der Liebe Wege(n)  /  Kreativ für Akzeptanz + Vielfalt  /  Es ist was es ist.

Regisseurin und Autorin.
1990 in Berlin geboren, war sie schon seit frühster Kindheit eng mit dem Theater verbunden. Die ersten Schuljahre verbrachte sie auf der Rudolf-Steiner-Schule Berlin wo sie bereits im Alter von 6 Jahren an Klassenspielen beteiligt war. Es folgten diverse Schulaufführungen auf der Grundschule und später dem Gymnasium, eine Improvisations AG und festes Ensemblemitglied der freien Gruppe „Das Durchgedrehte Drama“ bei der 2009 auch die erste Regiearbeit entstand.

Sie hospitierte vor ihrem Studium am Deutschen Theater Berlin bei Felicitas Brucker, Tom Kühnel und Jürgen Kuttner und assistierte so wohl am Hexenkesselhoftheater Berlin Jan Zimmermann als auch bei den Salzburger Festspielen Irina Brook.

2012 bis 2016 studierte sie an der Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg Regie und begann ab 2013 bis 2017 parallel bei der Initiativgruppe Homosexualität Stuttgart e.V. die lesBische Jugendgruppe Luna zu leiten.

Seit 2015 ist sie für den Bereich Bildung im Vorstand der IHS. Nach dem Studium begann sie ihre Jugendarbeit mit der Künstlerischen zu verbinden. Sie arbeitet sehr eng mit der IHS, dem Weissenburg e.V., der Türkischen Gemeinde Baden-Württemberg und dem Stadtjugendring Stuttgart, der Interakt Initiative e.V. und Wheels Berlin e.V. zusammen, gibt regelmäßig Workshops zur Sensibilisierung für LSBTTIQ Themen in verschiedensten Schularten und realisiert Pädagogisch/künstlerische genauso wie rein künstlerische Projekte.

So entstand unter anderem 2017 die Interaktive Ausstellung „sie gehen nicht wie sie gekommen“ mit Texten aus Schillers Wallenstein am Staatstheater Augsburg, 2018 die Inszenierung AFAIK OTOH IDK, mit Elementen des Sprechtheaters und neuer Musik wo sie zum wiederholten Mal eigene Texte inszinierte, 2018 und 2019 arbeitete sie als Teil der Künstlerischen Leitung mit Wheels Berlin zu nächst in Jekaterinburg (RU) später an dem Projekt „tumble“ in Oberhausen und Kharkiv (UKR).

Foto: Lily Erlinger